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Technisches Hilfswerk
Ortsverband Westerburg
Langenhahner Straße 42
56457 Westerburg

Tel: +49-2663-1842
Fax: +49-2663-918613

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Die Grundausbildung
am Anfang steht die Lehre...

unter diesem Motto wird ein Helferanwärter während der sogenannten Grundausbildung mit den Möglichkeiten effektiver Hilfeleistung vertraut gemacht. Hier wird ihm oder ihr alles Vermittelt, was der Helfer für die wirksame Hilfe bei Katastrophen wissen muß. Dazu gehört unter anderem der sichere Umgang mit Ketten- sägen, Aggregaten, Leitern, Trennschleifer, Hydraulischen- und pneumatischen Rettungsgeräten, Schweißausstattung sowie Erste-Hilfe-Ausbildung und vieles mehr. Das eine Grundausbildung spass machen kann, zeigt unsere Bilanz, der letzten Jahre: Durchfallquote bei der Abschlußprüfung - 0 %.

... die Arbeit macht sich bezahlt...

eine solide Ausbildung gibt jedem Helferanwärter die Gewissheit, dass er bei den verschiedensten Einsätzen die ihm gestellte Aufgabe gut ausfüllt.
Daher wird in unserem Ortsverband auf eine weitgehende und tiefgründige Ausbildung großen Wert gelegt. Dies erfordert zwar einen erheblichen zeitlichen und personellen Aufwand, der durch die Ausbilder und Prüfer zusätzlich geleistet werden muss, gibt dem Ortsverband und den Einheitsführern aber auch die Sicherheit, eine gut motivierte und umfangreich einsetzbare Mannschaft zu führen.
Improvisation - das war zu Zeiten von knappen Mitteln und Geräten eine Herausforderung, die die älteren Generationen von Helfern in der Gründungszeit des THW noch aus dem eff-eff beherrschten. Diesen Gedanken haben wir aufgegriffen und fördern auch während der Ausbildung durch "Kniffe und Tricks" das Improvistationstalent.

... die Philosophie zählt...

die Grundausbildungs- und Prüfungsvorschriften erlauben diverse Arten der Gestaltung. Von Modellen wie "Helfer in zwei Wochen" bis zu "Wochenend-Fulltime-Seminaren" ist alles erlaubt.
Wir haben die Erfahrung gemacht, dass die Basisausbildung I, wie die Grundausbildung jetzt bezeichnet wird, nur in enger Abstimmung mit den Helferanwärtern erfolgen kann. Dazu zählt auch die Berücksichtigung von Arbeitszeiten, Verfügbarkeiten, Arbeitgeberinteressen und Anfahrtswegen.
Eine Basisausbildung I wird angeboten von Januar bis zur Abschlussprüfung im September/Oktober des gleichen Jahres. In diesen neuen Monaten wird der Helferanwärter zuerst mit theorie, in den Sommermonaten dann zusätzlich samstags in den Praxisthemen unterwiesen.
"Jeder muss ´ran" ! Nur die Vorstellung der Gerätschaften und die theoretischen Einsatzgebiete der Werkzeuge ist lediglich eine Hinführung zu einem Prüfungstag und hilft im Einsatz wenig. Die praxisorientierte Handhabung und Ausbildung unter Einsatzbedingungen auf unserem Übungsgelände bringt hingegen nicht nur Spass und Action, sondern zeigt dem Prüfling und dem Ausbilder auch die Grenzen. Damit geht der Prüfling auch mental gestärkt in die Abschlussprüfung.

... Prüfung geschafft, was dann...

Um ein richtiger Helfer zu werden, wird der Prüfling durch "Taufe" in den Kreis der Kameraden aufgenommen. Die Helfertaufe ist für die Mannschaft und die Prüflinge jedes Jahr ein unvergessenes Erlebnis

... wie geht es weiter...

bereits im Vorfeld werden die Stärken eines jeden Helferanwärters beobachtet. Nach der Prüfung wird im Ortsausschuss über die weitere Verwendung beraten und der Helfer nach seinen Fähigkeiten und Fertigkeiten aber auch weitestgehend nach seinen persönlichen Wünschen in den Einheiten eingesetzt.

... Fazit

Trotz ständigem Wandel der Prüfungs- und Ausbildungsvorschriften hat es der Ortsverband geschafft eine permanente Qualität in die Basisausbildung zu legen. Der Output lässt sich sehen. Die Ausbildung muss eine hohe Priorität im Ortsverband haben.
Jeder Helfer hat nach der Ausbildung ein großes Wissen über unser Handwerk - dem Retten und Bergen von Personen und Sachwerten aus Gefahrenlagen.