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Sicherheit mit Polizei und THW erörtert

Landtagsabgeordneter Ralf Seekatz besuchte Einrichtungen in Westerburg und Hachenburg

WESTERBURG. Die Mitglieder der CDU-Fraktion Rheinland-Pfalz besuchen bei einer "Woche der inneren Sicherheit" verschiedene Einrichtungen. Dies nahm der Landtagsabgeordnete Ralf Seekatz zum Anlass, sich beim Technischen Hilfswerk (THW) in Westerburg sowie bei der Polizeiinspektion Hachenburg über Arbeit und Ausstattung zu informieren. Für Freitag ist noch ein Besuch bei der Feuerwehr in Rennerod geplant.

Das Engagement der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter im Dienste der inneren Sicherheit ist allgegenwärtig. Wie selbstverständlich rücken die Hilfskräfte bei Bränden, Sturmschäden, Unfällen und sonstigen Einsätzen innerhalb weniger Minuten aus. So freute sich der Ortsbeauftragte des THW Westerburg und stellvertretende Landessprecher von Rheinland-Pfalz, Thorsten Kraft, auch über die Sicherheitspartnerschaft. Er lobte die vorbildliche Zusammenarbeit zwischen dem Deutschen Roten Kreuz (DRK), den Freiwilligen Feuerwehren (FFW), der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft (DLRG), der Polizei und dem THW.

Weiterhin klärte er über die Aufgaben des Technischen Hilfswerks auf, die die Unterstützung im Katastrophenfall, die Zivilschutzaufgabe und die humanitäre Hilfe im Ausland umfassen. Zweimal im Monat treffen sich die 50 Aktiven des THW Ortsverbandes Westerburg samstags für jeweils zehn Stunden. Die Gerätewartung wird in dieser Zeit ebenso erledigt wie die Instandhaltung und Pflege der Fahrzeuge. Dazu kommen Übungen und Ausbildung. Pro Helfer ergibt dies rechnerisch etwa 160 Stunden ehrenamtlicher Tätigkeit im Jahr.

"Viele junge Männer verpflichten sich bei uns für mindestens sechs Jahre und nutzen so die Gelegenheit zur Freistellung vom Wehr- oder Zivildienst", klärte Kraft den Abgeordneten aus Mainz auf. Besonders stolz ist der Ortsbeauftragte auf die Jugendgruppe. Während eines Rundgangs erläuterte er Ausrüstung und Fahrzeuge der Fachgruppen "Führung und Kommunikation", "Räumen" sowie der Bergungsgruppen.

Einen interessanten Einblick in die Arbeitswelt der Polizei verschaffte der Besuch bei der Polizeiinspektion Hachenburg. Polizeidirektor Christoph Semmelrogge (Montabaur) begrüßte den jungen Politiker. Auch die Leiter des Hauses, der Erste Polizeihauptkommissar Achim Grahn sowie sein Stellvertreter, Kriminalhauptkommissar Jürgen Kugelmeier, freuten sich über das Interesse an ihrem Wirken für die innere Sicherheit des Landes.

Das Gebäude im Adolf-Münch-Weg wurde vor fünf Jahren an- und umgebaut. Erleichterung in der Ermittlung verschafft den 53 Mitarbeitern die moderne Ausstattung. "Wir sind technisch auf dem neuesten Stand", geben die Hausherren bereitwillig Auskunft. Deutlich wurde auch die gute Zusammenarbeit zwischen Schutz- und Kriminalpolizei, die - trotz der unterschiedlichen Arbeitsweisen - gut kooperieren. Zur Sprache kamen neben den alltäglichen Einsätzen bei Verkehrsunfällen und Straftaten auch die allgemeine Präsenz der Ordnungshüter, welche sich positiv auf die Kriminalstatistik auswirke.

Ulrike Preis

Westerwälder Zeitung vom 01.03.2007, Seite 16.

01.03.2007 - Verfasser: Thorsten Kraft

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