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Feuertaufe bestanden - Übungsturm war Einsatzobjekt

Bisher nur durch eigene Einheiten genutzt (vor allem durch Atemschutzgeräteträger), übte die Freiwillige Feuerwehr Westerburg erstmals an der neuen Übungsanlage unseres Ortsverbandes das Bergen von Personen aus Tiefen.

Es galt, zwei verschüttete Personen aus dem 10 meter tiefen Übungsturm zu bergen. Als angenommene Übungssituation waren Gase ausgetreten, so daß die Übungsanlage nur mit schwerem Atemschutz betreten werden konnte. Die Feuerwehrmänner waren sichtlich nicht auf diese schwierige Aufgabe vorbereitet, so daß zunächst mehrere Bergungsmethoden mit dem Einheitsführer durchgesprochen wurden. Nach erheblichen Anstrengungen und ungeheurem Improvisationstalent konnten dennoch die Verschütteten geborgen werden. Hierbei wurde unter anderem die Drehleiter der FFW eingesetzt. Bei der Abschlußbesprechung lobte Wehrleiter Wilfried Dillbahner die Übungsstrecke als ein Musterbeispiel zur Simulation von Echteinsätzen im Bergungsbereich und für Atemschutzgeräteträger und teilte bereits jetzt mit, daß dies nicht die letzte Übung auf dem Gelände des THW Westerburg gewesen war.

Weitere Feuerwehren aus dem naheliegenden Umkreis haben bereits angefragt, ob die Anlage für Bergeübungen zur Verfügung gestellt werden kann. Vor dem Hintergrund der kameradschaftlichen Zusammenarbeit mit den Wehren ist dies eine willkommene Gelegenheit, die Verbindungen weiter zu intensivieren und auszubauen.



05.04.1998 - Verfasser: Thorsten Kraft

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