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Übung mit DB AG

Am Samstag, dem 18.06.1998 gegen 15:00 Uhr war es soweit:
Übungsbeginn für die Westerburger THW-Helfer, die bisher eine solche Aufgabe noch nicht zu lösen hatten. Alarmiert wurde über die Feuerwehr Westerburg, die das THW zur Unterstützung bei einem simulierten Bahnunglück zu Hilfe rief.



Die Lage war schnell durchgegeben: An einer stillgelegten Bahnstrecke erfasste ein Personenzug ein PKW. Durch den Bremsvorgang sind mehrere Fahrgäste des Zuges verletzt worden. Auch die Insassen des PKW sind eingeklemmt und verletzt. Der Tank des dieselbetriebenen Zuges ist aufgerissen und Kraftstoff droht in den Bahnkörper zu gelangen.
Eine Freisetzung der PKW-Insassen ist nur möglich, wenn der Motorwagen des Zuges angehoben wird. Gleichzeitig soll die Aufgleisung geschehen.

Kurz nach der Alarmierung rückte der GKW I und GKW II sowie der LKW der FG "Räumen" mit einer Gesamtstärke von 12 Helfern aus. Vor Ort befanden sich bereits die Feuerwehr Westerburg und das DRK Westerburg und Langenhahn, sowie der Notfallmanager der DB.

Nach kurzer Einführung in die Lage durch die Einsatzleitung wurden die Hebepunkte des Triebwagens geortet und die Hydropresse mit Verlängerungsaufsatz angebracht. Zentimeter für Zentimeter hebte sich der 40 to. schwere Zug aus den Federn. Die Anhebepunkte wurden ständig unterbaut und so konnte bereits nach 15 Minuten der PKW unter den Puffern des Triebwagens herausgezogen werden. Die Feuerwehr befreite die Insassen mittels Rettungsschere.

Bei der Übung wurden ca 20 Verletztendarsteller täuschend echt vorbereitet. Die Abschlußbesprechung ergab insgesamt ein volles Lob des Notfallmanagers für alle HiOrgs.


18.06.1998 - Verfasser: Thorsten Kraft

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