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Langzeitausbildung im Steinbruchgelände

Am vergangenen Wochenende stand die seit Monaten geplante standortverlagerte Langzeitausbildung auf dem Programm. Diese spezielle Ausbildung zusammen mit den Ortsverbänden Biedenkopf und Koblenz startete am Freitag Abend und endete am späten Samstag. Rund 50 THW-Einsatzkräfte mussten verschiedene Aufgaben in dem weitläufigen Steinbruchgelände meistern.

Begonnen haben die Planungen vor einem knappen halben Jahr, als bei einem Besuch einer Westerburger Delegation beim "Tag der offenen Tür" in Biedenkopf die Idee geboren wurde, eine gemeinsame Übung durchzuführen.
In mehreren Treffen wurden die Ideen weiterentwickelt und die Übungsszenarien hieraus entwickelt. Das Planungsteam bestand aus Vertretern der Ortsverbände Westerburg und Biedenkopf. Am vergangenen Freitag war es dann soweit:
Die Langzeitausbildung nahm planmäßig seinen Verlauf durch den minutengenauen Anmarsch der Kameraden aus Biedenkopf, die eindreiviertel Stunde Anfahrt hatten.
Nach einer kurzen Begrüßung standen noch Materialtransporte für das benötigte Bauholz sowie die Einführung in die angenommene Übungslage statt. Der Bezug der Nachtlager sowie die Meldung über die Herstellung der Einsatzbereitschaft beider Züge beendete den offiziellen Freitagsdienst. Aus der kurz zuvor fertiggestellten Küche wurde am Ende des Dienstes noch eine warme Mahlzeit serviert.
Nach einer kurzen Nacht begann der zweite Ausbildungsabschnitt um 06:30 Uhr mit einem erweiterten Frühstück. Pünktlich um 08:00 Uhr rollte eine Flotte von Einsatzfahrzeugen zum Steinbruch nach Stockum-Püschen. Zwei Mannschaftstransportfahrzeuge, zwei Gerätekraftwagen I, ein Gerätekraftwagen II, ein Mehrzweckkraftwagen, zwei LKW-Kipper, ein Tieflader mit Drucklufkompressor, ein Bergungsräumgerät mit Anbaupallette sowie die Unterstützungsfahrzeuge des Stabes bildeten eine lange und beeindruckende Kolonne.
Im Steinbruch begab sich der Stab an den Aufbau eines Verpflegungszeltes. Die technischen Züge erhielten unterschiedliche Aufgaben.
Nach etwa zwei Stunden wurden die Ausbildungsaufgaben unter den Technischen Zügen getauscht. Eine warme Zwischenmahlzeit unterbrach die Ausbildung und in der zweiten Hälfte stand eine umfangreiche Kraftfahrerausbildung mit praktischen Übungsfahrten sowie eine gemeinsame Übung der technischen Züge statt. Um 16:00 Uhr wurde dann planmäßig das Gelände verlassen und die Unterkunft angesteuert, wo sich die Gäste aus Biedenkopf verabschiedeten. Nach der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft und dem Reinigen der Fahrzeuge war auch für die Westerburger Helfer nach langen Einsatzstunden gegen 19:00 Uhr der Dienst zu Ende.

18.07.2011 - Verfasser: Thorsten Kraft

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