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Einsatzberichte

Zusammenspiel im Einsatz klappt - THW und Feuerwehr bündeln kräfte

Gemünden. Bei einem nächtlichen Scheunenbrand in Gemünden (die WZ berichtete) forderte die Feuerwehr Westerburg das Technische Hilfswerk (THW) Westerburg zur Unterstützung an.

Die Scheune sollte mit dem Radlader des THW geräumt und das Schadensgebiet großflächig ausgeleuchtet werden. Der Einsatz dauerte weit bis in den Morgen und war bereits die fünfte Hilfeaktion dieser Art in den vergangenen Jahren.

Etwa um ein Uhr nachts waren der Radlader, ein Gerätekraftwagen und der Einsatzleitwagen des THW mit zwölf Mann vor Ort. In der Scheune lagerten schätzungsweise 350 Rundballen Heu und Stroh sowie Silage, die ins Freie transportiert werden mussten. Dort waren bereits die Kameraden der Feuerwehren Gemünden, Westerburg und Winnen aktiv, um die Ballen abzulöschen. Immer wieder loderten Brandherde auf. Das Gelände machte den Fahrern des Radladers mehr und mehr zu schaffen, denn die Hanglage und das überschüssige Löschwasser verwandelten schnell die Zufahrten zur Scheune in eine matschige Rutschbahn, die von den Fahrern ihr volles Können abforderte. Trotz der Windstille zog dichter Rauch über die Einsatzstelle, die das Arbeiten im unmittelbaren Gefahrenbereich nur mit schwerem Atemschutzgerät möglich machte. Mehrmals mussten die Kraftfahrer des Räumgerätes ihre Atemschutzflaschen auswechseln.

Als gegen sieben Uhr das anbrechende Morgenlicht die Flutlichtstrahler ablöste, war das Räumgerät noch in vollem Einsatz. Die letzten Ballen wurden von der Feuerwehr direkt auf der Bodenplatte der mittlerweile völlig abgebrannten und eingestürzten Scheune gelöscht. Die Helfer trafen gegen 10 Uhr wieder in der Unterkunft ein, wo die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt und der Radlader gründlich gereinigt und gewartet wurde. Um 12 Uhr war der Einsatz schließlich beendet.

Der Einsatz und die vorbildliche Zusammenarbeit mit dem THW wurden vom Ersten Beigeordneten der Verbandsgemeinde Westerburg, Gerhard Loos, besonders hervorgehoben. Er dankte allen an diesem Brandeinsatz Beteiligten und wünschte sich weiterhin eine enge Zusammenarbeit mit allen Hilfsdiensten.



09.10.2000 - Verfasser: Thorsten Kraft

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