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Massenkarambolage auf der A 3 bei Dernbach

THW-Ortsverband Westerburg nimmt an der Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule Rheinland-Pfalz (LFKS) in Koblenz an der Übung SAFER für den Westerwaldkreis teil.

Am 16.11.2012 bestand für die Einsatzkräfte aus dem Westerwaldkreis an der LFKS in Koblenz die Möglichkeit, ein Großschadensereignis an der Computersimulationssoftware SAFER zu üben. Angenommen wurde hier ein Großschadensereignis, wie es im Westerwaldkreis vorkommen kann. Zu der Übung in der Zeit von 09:00 Uhr bis 16:00 Uhr fanden sich jeweils Führungskräfte aus den Verbandsgemeinden mit dem Ausrückbereich Autobahn/ICE Schnellfahrstrecke, die Gruppe Notärzte/Organisatorische Leiter, die Mitglieder TEL und der Führungsunterstützung der VG Selters ein. Der THW-Ortsverband Westerburg entsendete in die TEL die Führungskräfte Stephan Reusch und Wolfgang Weber von der Fachgruppe Führung/Kommunikation.
Nach einer Einweisung in die Übungssoftware fand im Anschluss direkt eine kleinere Übung bis zum Mittag statt. Nach der Mittagspause wurde dann die Übung mit der Großschadenslage durchgespielt. Die Ausgangssituation stellte eine Massenkarambolage auf der Autobahn A 3 bei Dernbach dar. Hier war eine Vielzahl von kleinen und großen Fahrzeugen miteinander kollidiert. Hierdurch kam es zu einer größeren Anzahl von verletzten und toten Personen. Erschwert wurde die Situation durch vorhandene Gefahrstoffe und ausgebrochene Brände. Die Abarbeitung dieses Szenario gestaltete sich für die eingesetzten Kräfte sehr realitätsnah, zumal sämtliche durchzuführenden Maßnahmen von der Software in Echtzeit mit einem Zeitfenster berechnet wurden. Von der TEL wurden neben einer Vielzahl von Feuerwehr- und Sanitätseinheiten jeweils die beiden Bergungsgruppen der THW-Ortsverbände Montabaur und Westerburg mit den Gerätekraftwagen I und II angefordert sowie die beiden Zugtrupps als Führungskomponente. Der Einsatzauftrag für die eingesetzten Bergungsgruppen bestand in der Befreiung von eingeklemmten Personen aus verunfallten Fahrzeugen mit Rettungsmitteln des Technischen Zuges.
In der anschließenden Abschlussbesprechung erfolgten Rückmeldungen sowie ein Austausch über die aus der Übung gewonnenen Erkenntnisse. Die Übung soll im nächsten Jahr mit der Darstellung eines anderen Schadensereignisses fortgesetzt werden.


17.11.2012 - Verfasser: Wolfgang Weber

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