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LKW-Fahrsicherheitstraining war ein voller Erfolg

Am 26.05.2013 wurde durch den Landesfeuerwehrverband Rheinland-Pfalz e.V. ein Fahrsicherheitstraining für 19 THW-Helfer mit Führerscheinklasse CE durchgeführt. Dabei wurden die Grenzen von Mensch und Maschine erkundet.

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Thomas Aufdermauer und Roger Gensmann leiteten das Fahrsicherheitstraining auf der Übungsstrecke in Grafschaft. Ziel war es, das Fahrverhalten des Fahrzeugs auf unterschiedlichem Untergrund kennenzulernen und Hindernissen auszuweichen.
Die beiden Ausbilder leiteten die Veranstaltung mit einer kurzen Kennenlernrunde ein. 19 THW-Helfer aus dem Geschäftsführerbereich Koblenz waren gespannt auf das, was sie im Laufe des Trainings erwarten würde. Aus dem Ortsverband Westerburg waren David Müller, Christopher Meyer, Klaus Flechtner und Mario Güth vor Ort.
Die Helfer tauschten sich untereinander aus und äußerten ihre Erwartungen an die Veranstaltung. Einige erhofften sich eine Verbesserung ihrer Fahrfähigkeiten, andere waren an dem Kennenlernen der eigenen Grenzen und der des Fahrzeugs sehr interessiert.
Es wurden zwei unterschiedliche Fahrbahnarten bereitgestellt. Zum einen stand eine gewöhnliche regennasse geteerte Fahrbahn zur Verfügung. Zum anderen eine Fahrbahn, die das Verhalten festgefahrenen Schnees simuliert.
Der Trainingsleiter gab die Geschwindigkeit vor, mit der die Fahrten durchzuführen waren. Begonnen wurden die Übungen mit maximal 25 km/h und steigerten sich bis zu 60 km/h.
Erwartungsgemäß waren die Bremswege auf der schneeartigen Fahrbahn deutlich länger.
Nahezu jeder Teilnehmer hatte bereits Erfahrungen mit Vollbremsungen oder Ausweichmanövern mit dem PKW. Das Fahr- und Bremsverhalten eines LKW ist jedoch ein völlig anderes. Sammelten auch routinierte LKW-Fahrer im Rahmen der Veranstaltung neue Erfahrungen, denn die gewöhnlichen Gegebenheiten auf dem Gelände des Ortsverbandes oder im öffentlichen Straßenverkehr lassen Übungen wie diese nicht zu.

Neben den Brems- und Ausweichmanövern gab es auch eine Fläche, auf der die Teilnehmer das Driftverhalten des LKW kennenlernen konnten. Hierbei wurde das Gegenlenken und Stabilisieren des Fahrzeugs trainiert, um der Über- oder Untersteuerung entgegenzuwirken.

Im abschließenden Gespräch teilte Stephan Heinz von der Geschäftsstelle den Helfern mit, dass dies das letzte LKW-Fahrsicherheits-Training gewesen sei, das von der Unfallkasse Bund (UK-Bund) finanziert wurde. Bei allen Teilnehmern stieß diese Aussage auf großes Unverständnis, da jeder das Training mit Erfahrungswerten verlassen hat, die im Ernstfall die Unversehrtheit der Fahrzeuge und vor allem der Fahrzeugbesatzung und anderer Verkehrsteilnehmer gewährleisten kann.

Ein großer Dank geht an dieser Stelle an Thomas Aufdermauer und Roger Gensmann, die das Training sehr kompetent und professionell durchführten sowie Stephan Heinz für die Mittagsverpflegung.




28.05.2013 - Verfasser: Mario Güth

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