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Einsatzberichte

Brand einer Scheune war Herausforderung am vergangenen Wochenende

Am Sonntag, dem 05.07.2015 kam es kurz vor 21:00 Uhr zur Alarmierung des Ortsverbandes. Eine Scheune stand im Vollbrand. Ca. 1000 Rundballen Heu waren nach ersten Angaben dort gelagert. Zudem weitere landwirtschaftliche Geräte. Der Einsatz wurde am Montag abend um 22:00 Uhr nach 25 Stunden Einsatzdauer beendet. An dem Einsatz waren 28 Helfer des Ortsverbandes beteiligt.

"Vollalarm für das THW Westerburg" lautete die Meldung, die am Sonntag-Abend unmittelbar nach der Alarmierung zahlreicher Feuerwehren aus dem Bereich der Verbandsgemeinde Westerburg und weiterer wasserführender Fahrzeuge benachbarter Verbandsgemeinden, eintraf.
Eine Scheune mit ca. 1000 Rundballen stand im Vollbrand. Die Aufgabe des Ortsverbandes bestand darin, zunächst die Zugänge zur Scheune zu räumen. Den Eingangsbereich der Scheune blockierte ein verbrannter Traktor. Weiterhin mussten die Wandverkleidungen abgenommen werden, damit die Scheune von mehreren Seiten zugänglich war.
Die Wehrleitung hat in der Nacht die Entscheidung getroffen, die Räumarbeiten am frühen Montag fortzusetzen. Zur Sicherung der Schadensstelle wurde dem Ortsverband der Auftrag erteilt, frühzeitig und großflächig für die Beleuchtung der Schadensstelle zu sorgen. Im Einsatz waren hierzu der Lichtmastkraftwagen sowie der Gerätekraftwagen II mit den Scheinwerferbrücken. Zudem kamen weitere lichtstarke HQI-Strahler auf Stativen in den Einsatz.
Die Räumarbeiten mit dem Radlader wurden um 06:00 Uhr fortgesetzt. Weitere Baumaschinen, darunter ein Kettenbagger mit einer Greifschaufel und ein Teleskopstapler wurden hinzugezogen.
Im Laufe des Vormittags konnten weitere landwirtschaftliche Geräte aus der Scheune geborgen werden, darunter ein ausgebrannter Teleskoplader, die freigelegt werden konnten. Für die eingesetzten Einweiser, die unmittelbar im Brandbereich der Scheune standen, bedeutete dies einen dauerhaften Einsatz mit Atemschutz, so dass die Trupps mehrmals abgelöst werden mussten. Gleiches galt für unsere Räumgerätefahrer, die ebenfalls unter Atemschutz den Einsatz leisteten. Insgesamt wurden drei Fahrer im Wechsel eingesetzt, darunter ein Fahrer aus dem Ortsverband Limburg.
Das Zusammenspiel aller Kräfte, insgesondere mit den Löschtrupps der Feuerwehr, die die brennenden Ballen ablöschten und den Wirkbereich des Radladers kühlten sowie die Koordination mit der Wehr- und Einsatzleitung vor Ort funktionierte wie gewohnt einwandfrei. Der Ortsverband konnte um 20:00 Uhr am Montag von der Einsatzstelle abrücken und um 22:00 Uhr war schließlich der Einsatz beendet.

08.07.2015 - Verfasser: Thorsten Kraft

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