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Günther Seekatz engagiert sich seit mehr als 40 Jahren im THW Westerburg

Im Rahmen der Feierlichkeiten rund um das 50-jährige Bestehen des Ortsverbands des Technischen Hilfswerkes (THW) Westerburg wurde Günther Seekatz für seine 40-jährige Mitgliedschaft geehrt.

Seit 1974 ist Günther Seekatz Mitglied im THW Westerburg. Bereits zwei Jahre später wurde er Zugführer, weitere zwei Jahre später Ortsbeauftragter. 1985 wurde er zum Landessprecher des THW Rheinland-Pfalz ernannt. Von 1990 bis 1998 war er Bundessprecher und seit 1999 fungiert der heute 72-Jährige als stellvertretender Landesvorsitzender der THW Landesvereinigung Rheinland-Pfalz. Nach der Wende war der Westerburger an der Neuorganisation der Bundesanstalt Technisches Hilfswerk auf Orts-, Landes- und Bundesebene maßgeblich beteiligt.

„Anfang der 1970er Jahre war ich Vorsitzender der DLRG Westerburg. Seinerzeit wurde die Wachstation am Wiesensee aufgebaut. Wir hatten ein Boot, aber leider keinen geeigneten Platz dafür“, erinnert sich Seekatz an die Umstände, wie er damals Mitglied im THW wurde. Der damalige Ortsbeauftragte des THW, Günter Rustmeier, hätte angeboten, dass er ihm einen Unterstellplatz zur Verfügung stellen könne, verband dies jedoch mit der Bedingung, auch gleich Mitglied zu werden. „Die Arbeit hat mir gut gefallen und so bin ich auch dabei geblieben“, berichtet Seekatz weiter. Ein glücklicher Umstand war es aber auch, dass Arbeit und Ehrenamt in gewisser Weise miteinander verbinden zu können. Er war Abteilungsleiter des Ordnungsamtes bei der sich im Aufbau befindlichen Verbandsgemeindeverwaltung. „Mein Ehrenamt beim THW passte mit meiner beruflichen Vorstellung in Sachen Brand- und Katastrophenschutz gut zusammen. Diese Kombination war letztendlich eine treibende Feder“, so Seekatz.

Als Rustmeier plötzlich verstarb, wurde er vom THW Landesverband Rheinland-Pfalz zu dessen Nachfolger ernannt. Da er mit so manchen Gepflogenheiten im THW nicht einverstanden war, begann er, sich selbst einzubringen und seine Ideen in die Tat umzusetzen. Als Landessprecher vertrat er schließlich die Interessen der vielen Mitglieder seines Bundeslandes. Seine Kameraden, die Arbeit der Organisation und die Hilfe bei Einsätzen, all das lag im am Herzen.
Insbesondere als Bundessprecher verbrachte er viel Zeit außerhalb der Verbandsgemeinde Westerburg. „Ich hatte sehr verständige Vorgesetzte, die der nötigen Freistellung zustimmten und mich so unterstützten“, hebt Seekatz hervor. Gerade der Aufbau Ost habe viel Zeit in Anspruch genommen. So seien turbulente Ereignisse auf ihn zugekommen. Als der eiserne Vorhang fiel, war es eine seiner Aufgaben, das THW auch in den neuen Bundesländern aufzubauen. „Bei all dem hatte ich meinen Ortsverband im Rücken“, erzählt Seekatz. Das gesetzte Ziel, eine gut funktionierende Hilfsorganisation aufzubauen, die gemeinsam mit den anderen Partnerorganisationen wie Bundeswehr, DLRG, DRK, Feuerwehr und Polizei für die Gesellschaft und ihre Menschen tätig ist, sei schließlich erreicht worden. In seinen Erzählungen werden Erinnerungen an die Hochwasser an Oder und Elbe wach. Er begleitete auch Hilfstransporte nach Russland. Im Hintergrund stets die Sorge und Verantwortung für seine Kameraden. „Das alles wäre ohne die Unterstützung durch Familie und Freunde nicht möglich gewesen“, ist der rüstige Pensionär noch heute dankbar.

Text und Foto: Ulrike Preis

17.09.2015 - Verfasser: Thorsten Kraft

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