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Einsatzberichte

Bombe Nr. 2 in Koblenz

Nur drei Wochen nach der letzten Entschärfung wurde am Donnerstag, dem 04.07.2002, bei Bauarbeiten in dem Koblenzer Stadtteil Goldgrube eine weitere Fliegerbombe aus dem 2. Weltkrieg entdeckt. Es handelte sich um eine amerikanische 10-Zentner-Bombe, deren Zünder noch intakt war. Die Entschärfung fand am Sonntag, dem 07.07.2002, statt.

Die Experten des Kampfmittelräumdienstes gingen davon aus, dass dies keine all zu großen Probleme bereiten würde. Dennoch galt es auch hier alle Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Denn der Fundort der Bombe lag mitten in einem Wohngebiet. 5.000 Menschen in einem Radius von 700 Metern mussten evakuiert werden. Zwei Altenheime sowie ein Teil eines Koblenzer Krankenhauses waren ebenfalls von der Evakuierung betroffen.

Schon fast "routinemäßig" begann am Sonntag um 07.00 Uhr der Einsatz für die gesamt 30 Helferinnen und Helfer der THW Ortsverbände Koblenz, Andernach, Ahrweiler, Lahnstein Montabaur, Neuwied, Sinzig und Westerburg. Mit Lautsprecherdurchsagen in den betroffenen Gebieten wurden die Anwohner eindringlich aufgefordert, ihre Wohnungen und Häuser bis zur Entwarnung zu verlassen. Nach stichprobenartigen Überprüfungen der geräumten Häuser durch das Ordnungsamt begann gegen 12.00 Uhr der Kampfmittelräumdienst mit seiner gefährlichen Arbeit. Bereits 15 Minuten später erreichte den Ortsverband Koblenz die positive Nachricht, dass auch diese Entschärfung erfolgreich durchgeführt wurde. Aufatmen bei allen Beteiligten und Erleichterung bei den Helfern der Räumgruppe des Ortsverbandes Koblenz, dass auch diesmal ihr Einsatz nicht gefordert war.

Text: Dagmar Senft , OV Koblenz

20.07.2002 - Verfasser: Thorsten Kraft

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